AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Durchführung von Beratungen oder sonstigen Dienstleistungen durch die philipp & associates Unternehmens-und Personalberatung (p&a)

§1. Allgemeines

a) Die Geschäftsbeziehungen zwischen der p&a und ihren Kunden gelten ausschließlich nach den nachstehenden AGBs. Abweichungen sind nur wirksam, wenn diese schriftlich durch die p&a bestätigt werden. 

b) Die hier vorliegenden AGBs haben Vorrang vor anderslautenden AGBs von Lieferanten, Kunden und sonstigen Geschäftspartnern. Diesen wird unter Hinweis auf die eigenen AGBs automatisch von Seiten der p&a widersprochen.

c) Sind Leistungshindernisse im Sinn von § 6.b vorübergehender Natur, so kann p&a die Erfüllung ihrer Pflichten um die Dauer der Verhinderung und um eine angemessene Anlaufzeit hinausschieben. Wird durch solche Hindernisse die Leistung der p&a dauerhaft unmöglich, so wird sie von ihren Pflichten frei.

Neben dem individuellen Vertrag mit dem Auftraggeber und diesen AGB gilt nur deutsches Recht.


§2. Leistungen von p&a

a) Die Tätigkeit von p&a besteht – sofern nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart wird – in der unabhängigen und weisungsfreien Beratung des Auftraggebers als Dienstleistung.

b) Ein konkreter Erfolg wird weder geschuldet noch garantiert. Der Auftraggeber entscheidet in alleiniger Verantwortung über den Zeitpunkt sowie Art und Umfang der von p&a empfohlenen oder mit p&a abgestimmten Maßnahmen. Dies gilt selbst dann, wenn p&a die Umsetzung abgestimmter Planungen oder Maßnahmen durch den Auftraggeber begleitet.

c) Der konkrete Inhalt und Umfang der von p&a zu erbringenden Tätigkeit richtet sich nach dem schriftlich erteilten Auftrag. Ergibt sich die Notwendigkeit von Zusatz- oder Ergänzungstätigkeiten, wird p&a den Auftraggeber hierauf aufmerksam machen. In diesem Fall erfolgt eine Auftragserweiterung durch p&a auch dadurch, dass der Auftraggeber die Zusatz- oder Ergänzungstätigkeit anfordert oder aber entgegennimmt.

d) p&a legt die vom Auftraggeber mitgeteilten Informationen bzw. zur Verfügung gestellten Unterlagen sowie das übermittelte Zahlenmaterial bei ihrer Tätigkeit als vollständig und richtig zugrunde. Zur Überprüfung der Richtigkeit, Vollständigkeit oder Ordnungsmäßigkeit oder zur Durchführung eigener Recherchen ist p&a nicht verpflichtet. Dies gilt auch dann, wenn im Rahmen des erteilten Auftrages von p&a Plausibilitätsprüfungen oder Wertermittlungen vorzunehmen sind, die allein an die vom Auftraggeber mitgeteilten Informationen, Angaben oder Unterlagen anknüpfen und nicht deren Überprüfung zum Inhalt haben.

e) Die Leistungen der p&a werden grundsätzlich selbst durchgeführt. Sollte die p&a einen selbstständigen Berater mit der ganzen oder teilweisen Abwicklung eines geschlossenen Vertrages beauftragen, erklärt sich der Auftraggeber mit diesem Berater einverstanden.

f) Die Erbringung rechts- oder steuerberatender Tätigkeiten ist als Vertragsinhalt ausgeschlossen.

g) Die Weitergabe oder Präsentation schriftlicher Ausarbeitungen oder Ergebnisse von p&a gegenüber Dritten bedürfen der vorherigen Zustimmung von p&a und erfolgen allein im Interesse und im Auftrag des Kunden. Der Dritte wird hierdurch nicht in den Schutzbereich des Auftrages zwischen dem Auftraggeber und der p&a einbezogen. Dies gilt auch dann, wenn der Dritte ganz oder teilweise die Vergütung der Tätigkeit von p&a für den Kunden trägt oder diese übernimmt.


§3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

a) Der Auftraggeber stellt p&a die zur Auftragsdurchführung erforderlichen Informationen und Unterlagen vollständig und inhaltlich zutreffend zur Verfügung.

b) Erbringt der Auftraggeber nach Aufforderung von p&a die ihm obliegenden Mitwirkungshandlungen nicht oder nicht vollständig, ist p&a nach vorheriger schriftlicher Ankündigung berechtigt, aber nicht verpflichtet, den abgeschlossenen Vertrag fristlos zu kündigen. In diesem Fall kann p&a dem Auftraggeber entweder die bis zum Kündigungszeitpunkt tatsächlich erbrachten Leistungen oder aber stattdessen die vereinbarte bzw. prognostizierte Gesamtvergütung abzüglich durch die vorzeitige Vertragsbeendigung ersparter Aufwendungen in Rechnung stellen.

c) Der Auftraggeber stellt p&a eine Vollständigkeitserklärung  aus, in der bestätigt wird, dass die von ihm zur Verfügung gestellten Informationen und Unterlagen vollständig und richtig sind und keine Anhaltspunkte vorliegen bzw. bekannt sind, welche geeignet sind, deren Vollständigkeit und Richtigkeit in Frage zu stellen.


§4. Wahrung der Vertraulichkeit

a) Alle Informationen über den Auftraggeber und sein Unternehmen, die p&a im Rahmen der Zusammenarbeit zur Kenntnis gelangen, behandelt p&a vertraulich, soweit ihre Aufgabe nicht eine Weitergabe an Dritte erfordert.

b) Wünscht der Auftraggeber, dass p&a bestimmte Informationen keinesfalls offenbart, so kennzeichnet er diese bei der Überlassung an p&a als "strikt vertraulich".


§5. Datensicherung

a) Umfassen die Aufgaben der p&a Arbeiten an oder mit Datenverarbeitungsgeräten des Auftraggebers, so stellt dieser vor Beginn solcher Tätigkeiten der p&a sicher, dass die vorhandenen Daten im Falle einer Vernichtung oder Verfälschung mit vertretbarem Aufwand aus maschinenlesbaren Datenträgern rekonstruiert werden können. 


§6. Folgen von Leistungshindernissen

a) Mehraufwand, welcher p&a infolge von Verstößen gegen die Pflichten des Auftraggebers zu Information und Kooperation aus Beratungsvertrag und / oder § 3 dieser AGB entsteht, darf p&a zu den vereinbarten Stunden- oder Tagessätzen abrechnen, selbst wenn dadurch das vereinbarte Honorarbudget überschritten wird. Sind mit dem Auftraggeber Stunden- oder Tagessätze nicht vereinbart, so darf die p&a in den Fällen des Satzes 1 dem Auftraggeber die bei ihr im Zeitpunkt der Leistung des Mehraufwands allgemein gültigen Stundensätze zuzüglich USt. berechnen. 

b) p&a kommt mit ihren Leistungen nur in Verzug, soweit p&a hierfür etwa fest vereinbarte Termine überschreitet und / oder die Verzögerung von p&a zu vertreten ist. Nicht zu vertreten hat p&a den unvorhersehbaren Ausfall ihrer für das Projekt vorgesehenen Berater, höhere Gewalt und andere Ereignisse, die bei Vertragsabschluss für p&a nicht vorhersehbar waren und ihr die Leistung zumindest vorübergehend unmöglich machen oder unzumutbar erschweren. Der höheren Gewalt gleich stehen die Folgen von Krieg, Terroranschlägen, Arbeitskämpfen, hoheitlichen Eingriffen und ähnlichen Umständen, von denen p&a unmittelbar oder mittelbar an der Leistung für den Auftraggeber gehindert wird, es sei denn, p&a hat die betreffenden Umstände selbst rechtswidrig verursacht.

c) Sind Leistungshindernisse im Sinn von § 6.b  vorübergehender Natur, so kann p&a die Erfüllung ihrer Pflichten um die Dauer der Verhinderung und um eine angemessene Anlaufzeit hinausschieben. Wird durch solche Hindernisse die Leistung der p&a dauerhaft unmöglich, so wird sie von ihren Pflichten frei.


§7. Haftung

a) Mündliche oder fernmündliche Auskünfte, Erklärungen, Beratungen oder Empfehlungen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Sie sind jedoch nur verbindlich, wenn sie schriftlich bestätigt werden.

b) Eine Haftung oder Gewährleistung für den Erfolg von durch p&a empfohlenen Maßnahmen ist ausgeschlossen. Dies gilt auch dann, wenn p&a die Umsetzung abgestimmter oder empfohlener Planungen oder Maßnahmen begleitet.

c) p&a haftet – sofern es sich beim Auftraggeber um keinen Verbraucher handelt – nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Ansprüche, die sich auf eine Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit beziehen, unterliegen keiner Haftungseinschränkung.

d) Der Auftraggeber verzichtet vorsorglich auf etwaige Ansprüche gegen p&a wegen Verschuldens bei der Vertragsanbahnung, ausgenommen bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit; p&a nimmt diesen Verzicht an.

e) p&a hat eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von 250.000,00 Euro (zweihundertfünfzigtausend) je Versicherungsfall abgeschlossen.

f) Die Haftung von p&a entfällt, falls der eingetretene Schaden auch auf unrichtige oder unvollständige Informationen bzw. Unterlagen des Auftraggebers zurückzuführen ist. Dasselbe gilt, falls haftungsbegründende Umstände durch den Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntniserlangung schriftlich gegenüber p&a gerügt wurden.


§8. Vergütung

a) Die Leistungen von p&a werden – sofern nicht im Einzelfall schriftlich etwas anderes vereinbart ist – nach den jeweils bei p&a geltenden Tagessätzen, zzgl. Auslagen, Nebenkosten, Tagesspesen etc. berechnet und vergütet.

b) p&a ist berechtigt, für die voraussichtlich zu erbringenden Leistungen angemessene Vorschüsse oder für bereits erbrachte Leistungen angemessene Abschlagszahlungen in Rechnung zu stellen. Die Beratung beginnt nach Ausgleich der ersten Vorschussrechnung.

c) Werden angeforderte Vorschüsse, Abschlagszahlungen oder sonstige Rechnungen von p&a, nicht oder nicht vollständig ausgeglichen, ist p&a berechtigt, weitere Tätigkeiten solange einzustellen, bis die offenstehende Forderung vollständig beglichen ist. Darüber hinaus kann p&a nach vorangegangener schriftlicher Mahnung mit Kündigungsandrohung den abgeschlossenen Vertrag fristlos kündigen. In diesem Fall kann p&a dem Auftraggeber entweder die bis zum Kündigungszeitpunkt tatsächlich erbrachten Leistungen oder aber stattdessen die vereinbarte bzw. prognostizierte Gesamtvergütung abzüglich durch die vorzeitige Vertragsbeendigung ersparter Aufwendungen in Rechnung stellen.

d) Zeit-und Vergütungsprognosen von p&a in Bezug auf die Ausführung eines Auftrages stellen eine unverbindliche Schätzung dar, da der erforderliche zeitliche Aufwand von Faktoren abhängen kann, die von p&a nicht beeinflusst werden können.

e) Beruht die Überschreitung des prognostizierten Zeit- oder Vergütungsumfangs auf Umständen, die vom Auftraggeber zu verantworten sind (z. B. unzureichende Mitwirkungshandlungen des Auftraggebers) ist der hieraus resultierende Mehraufwand entsprechend den jeweils gültigen Tagessätzen von p&a zu vergüten. Dasselbe gilt für Überschreitungen bis zu 30%, sofern sie auf anderen Ursachen beruhen.

f) Liegt die tatsächliche Bearbeitungszeit um mehr als 30% über der prognostizierten Arbeitszeit, besitzt der Auftraggeber nach Information durch p&a ein Wahlrecht entweder den Auftrag zu beenden und die bis dahin erbrachte Leistung zu den vereinbarten Konditionen zu vergüten oder den Auftrag fortzusetzen und die überschrittene Arbeitszeit zusätzlich auf Tagessatzbasis zu bezahlen. 


§9. Zahlungsmodalitäten

a) Bei der mit p&a vereinbarten Vergütung handelt es sich um Netto-Preise, welche zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer zu zahlen sind.

b) Die Rechnungen von p&a werden ohne Abzüge mit Zugang beim Kunden fällig. Akontorechnungen, Anzahlungen und Vorschüsse sind spätestens am 5. Kalendertag nach Rechnungsdatum auf das von p&a angegebene Konto zu überweisen. Abschlussrechnungen sind spätestens am 7. Kalendertag nach Fälligkeit auf das von p&a angegebene Konto zu überweisen.

c) Es wird vereinbart, dass die p&a während der Geltungsdauer des abgeschlossenen Auftrages zur Einziehung der ihr zustehenden Vergütung im Lastschrifteinzugsverfahren befugt ist.

d) Ist der Auftraggeber Verbraucher, kommt er durch die Mahnung von p&a, spätestens jedoch 30 Tage nach Zugang der Rechnung in Zahlungsverzug. In diesem Fall sind Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu leisten.

e) Ist der Auftraggeber kein Verbraucher, kommt er durch Überschreitung des Zahlungsziels in Verzug; einer Mahnung bedarf es hierfür nicht. Ab Verzugseintritt betragen die Verzugszinsen 8% oberhalb des jeweils aktuellen Basiszinses. Der Auftraggeber ist im Fall, dass der gesetzliche Zinssatz unterhalb dieses Mindestsatzes liegt, berechtigt, den Anfall eines geringeren Zinsschadens nachzuweisen.

f) Der Auftraggeber darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen; im Übrigen ist die Aufrechnung ausgeschlossen. Ist der Kunde kein Verbraucher, ist er zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur befugt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind.


§10. Erfüllungsort, Datenspeicherung, Gerichtsstand

a) Erfüllungsort für die Leistungen der p&a ist der Sitz jener ihrer Geschäftsstellen, die den Vertrag, um dessen Erfüllung es geht, mit dem Auftraggeber geschlossen hat. Erfüllungsort für Zahlungen an die p&a ist ihr Firmensitz.

b) p&a speichert, verarbeitet und nutzt zum Zwecke der Vertragsabwicklung Daten aus dem Vertragsverhältnis nach § 28 Bundesdatenschutzgesetz und behält sich das Recht vor, die Daten, soweit für die Vertragserfüllung erforderlich, Dritten zu übermitteln. 

c) Gerichtsstand ist der Firmensitz der p&a, wenn der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat. Bei Rechtsstreitigkeiten gegen den Auftraggeber kann p&a jedoch auch die Gerichte eines Ortes anrufen, an dem der Auftraggeber bzw. einer der Auftraggeber bei mehreren Personen als Vertragspartner seinen / ihren Sitz hat / haben.


Ergänzende Regeln für Verträge über Nachweis- und / oder Vermittlungsleistungen

§11. Anwendungsbereich

a) § 11 und 12 gelten neben § 1 bis 10 für alle Verträge der p&a über Beratungs-, Nachweis- oder Vermittlungsleistungen in Zusammenhang mit Erwerb und / oder Veräußerung von Unternehmen, von Unternehmensbeteiligungen, von Finanzierungen und / oder mit Joint Ventures.


§12. Ausgeschlossene Gewährleistungen

a) Jede Bewertung eines Unternehmens beruht auf einer Reihe von Annahmen und impliziert verschiedene Unwägbarkeiten. Daher übernimmt p&a keine Gewähr dafür, dass ein von ihr vorgeschlagener Verkaufspreis der höchstmögliche oder der mindestens erzielbare ist, oder dass ein von ihr vorgeschlagener Kaufpreis der mindestens oder  höchstens angemessene ist.

b) p&a übernimmt keine Gewähr für die Verkäuflichkeit eines Unternehmens oder seiner Teile oder das Zustandekommen einer gewünschten Finanzierung

c) p&a übernimmt ferner keine Gewähr für die künftige Rentabilität eines Unternehmens, einer Unternehmensbeteiligung oder eines Joint Venture.


Ergänzende Regeln für Verträge mit ergebnisabhängiger Vergütung

§13. Anwendungsbereich

a) § 13 und § 14 gelten neben den § 1 bis § 12 für alle Verträge, nach denen die Vergütung der p&a ganz oder teilweise vom Eintritt eines bestimmten Erfolgs und / oder Ergebnisses des Auftraggebers und / oder im Unternehmen des Auftraggebers abhängt.


§14. Informationspflichten, Kontrollrecht, Kostenregelung

a) Der Auftraggeber wird p&a unverzüglich nach Eintritt eines für die Vergütung der p&a relevanten Ergebnisses und / oder Erfolgs sämtliche Informationen, die zur Feststellung und Berechnung des Vergütungsanspruchs erforderlich sind, schriftlich und in geordneter Form aushändigen.

b) Auf Anforderung wird der Auftraggeber p&a Einsicht gewähren in sämtliche Unterlagen, die Informationen über das Entstehen des Vergütungsanspruchs der p&a und / oder über Parameter zur Berechnung seiner Höhe enthalten oder enthalten können. Der Auftraggeber kann verlangen, dass diese Einsichtnahme durch eine von p&a frei auszuwählende und zu beauftragende, allgemein zur Berufsverschwiegenheit verpflichtete Person (z. B. Wirtschaftsprüfer) zum Zweck der Überprüfung des Vergütungsanspruchs und zur Berechnung seiner korrekten Höhe erfolgt.

c) Sofern der Auftraggeber mit der Erfüllung seiner Pflicht aus § 14.a in Verzug geraten ist und / oder wenn sich infolge der Einsichtnahme eine Erhöhung des Vergütungsanspruchs der p&a ergibt, hat der Auftraggeber p&a die durch die Einsichtnahme angefallenen Kosten der zur Berufsverschwiegenheit verpflichteten Person zu ersetzen. 


Ergänzende Regeln für Verträge im Bereich Personalsuche ( Fach und Führungskräfte search )

§15. Vertragsgegenstand

a) p&a ist ein Unternehmen, die qualifizierte Kandidaten an ihre Auftraggeber vermittelt. 

b) Ein Kandidat gilt als durch p&a empfohlen, sobald Informationen übermittelt wurden, welche die Identifikation des Kandidaten durch den Auftraggeber ermöglichen, unabhängig davon, ob der Auftraggeber den Kandidaten bereits kannte.

c) Hat sich ein Kandidat, der von p&a vorgestellt wurde, innerhalb der letzten 12 Monate unabhängig von dieser Empfehlung beim Auftraggeber beworben oder ist von einer anderen Firma vorgestellt worden, ist der Auftraggeber verpflichtet, p&a vor Beginn des Interviewprozesses davon zu unterrichten.

d) Versäumt es der Auftraggeber dieser Verpflichtung nachzukommen oder beauftragt der Auftraggeber p&a, die Vermittlungstätigkeit im Hinblick auf diesen Kandidaten fortzusetzen, schuldet der Auftraggeber die Vermittlungsgebühr gemäß § 17, wenn er den Kandidaten einstellt.

e) Falls unklar/strittig ist, wie der Auftraggeber erstmals Kenntnis von dem Kandidaten erlangt hat, hat der Auftraggeber auf verlangen von p&a entsprechende Belege zur Verfügung zu stellen. 

f) Falls innerhalb von 12 Monaten nach der Empfehlung eines Kandidaten durch p&a ein Vertrag zwischen dem Auftraggeber und diesem Kandidaten zustande kommt, nehmen die Parteien hiermit an, dass dieser Vertrag nur durch die Empfehlung von p&a zustande gekommen ist.


§16. Honorar

a) Der Auftraggeber verpflichtet sich, an p&a ein Honorar zu entrichten, wenn und sobald ein Vertrag (Arbeitsvertrag, freier Mitarbeitervertrag, gesellschaftsrechtlicher Beteiligungsvertrag, Vertrag mit einem den Kandidaten einsetzenden Unternehmen) in Folge einer Empfehlung durch p&a zustande gekommen ist, und der Kandidat seine Tätigkeit bei dem Auftraggeber aufnimmt. 

b) Wird ein Vertrag mit einem ausländischen Kandidaten geschlossen, der für seine Beschäftigung eine Arbeitsgenehmigung benötigt, gilt der Hauptvertrag erst mit der Erteilung der Arbeitsgenehmigung als zustande gekommen. 

c) Das Honorar ist ein prozentualer Anteil der voraussichtlichen Bruttovergütung für das erste Beschäftigungsjahr des Kandidaten. Diese beinhaltet die garantierte Jahresbruttovergütung zuzüglich erfolgsabhängiger und erfolgsunabhängiger Zusatzleistungen wie Boni, Vertragsabschluss- und sonstige Prämien, KfZ-Nutzungsentschädigung, Leistungen bei Versetzung an einen anderen Arbeitsort, Provisionen, Aktienpakete und alle anderen Leistungen, die dem Kandidaten gewährt werden. 

d) Der prozentualen Anteiles  des Honorars beträgt 22,5 % 

e) Als Mindestbemessungsgrundlage gilt ein Gehalt von 50.000€  

f) Die Provision versteht sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, die von p&a gesondert auszuweisen ist.


§17. Abrechnung, Fälligkeit und Verzug

a) Die Abrechnung der Leistungen erfolgt in 3 Raten, die folgendermaßen fällig werden: 50 % bei Auftragserteilung, 25 % mit Beginn der Auswahlgespräche, der Rest nach Beendigung und Abschluss der Dienstleistung.

b) Im Fall der Vermittlung von Interimsmanagern erfolgt die Abrechnung durch p&a wöchentlich. Die üblichen Kosten für Unterbringung am Einsatzort, Wochenendheimfahrten, Dienstreisen, Schulungen (z.B. Fahrtgeld, Übernachtung, Verpflegung etc.) werden dem Auftraggeber durch p&a separat berechnet, soweit dies vertraglich nicht ausgeschlossen wurde. 

c) Bei Interimsmanagement lässt der Auftraggeber durch einen bevollmächtigten Vertreter die vom Interimsmanager geleisteten und auf einem Tätigkeitsnachweis erfassten Stunden/Tage wöchentlich prüfen. Der Vertreter hat den Tätigkeitsnachweis durch Unterschrift und Firmenstempel zu bestätigten. Das Original hiervon erhält p&a, der Auftraggeber bekommt eine Kopie. Liegt p&a kein vom Auftraggeber unterzeichneter Tätigkeitsnachweis zur Abrechnung vor, erfolgt die Abrechnung auf der Grundlage einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden, es sei denn, vertraglich ist eine andere wöchentliche Arbeitszeit vereinbart.

d) Die Rechnungen sind mit Rechnungserhalt ohne Abzug fällig. Die angegebenen Preise und Honorare verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. 

e) Akontorechnungen, Anzahlungen und Vorschüsse sind spätestens am 5. Kalendertag nach Rechnungsdatum auf das von p&a angegebene Konto zu überweisen. Abschlussrechnungen sind spätestens am 7. Kalendertag nach Fälligkeit auf das von p&a angegebene Konto zu überweisen

f) Ist der Auftraggeber kein Verbraucher, kommt er durch Überschreitung des Zahlungsziels in Verzug; einer Mahnung bedarf es hierfür nicht. Ab Verzugseintritt betragen die Verzugszinsen 8% oberhalb des jeweils aktuellen Basiszinses. Der Auftraggeber ist im Fall, dass der gesetzliche Zinssatz unterhalb dieses Mindestsatzes liegt, berechtigt, den Anfall eines geringeren Zinsschadens nachzuweisen.

g) Der Auftraggeber darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen; im Übrigen ist die Aufrechnung ausgeschlossen. Ist der Kunde kein Verbraucher, ist er zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur befugt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind.

h) Wird der Vertrag innerhalb von 6 Monaten, nachdem der Kandidat seine Tätigkeit beim Auftraggeber aufgenommen hat, auf Grund eines in der Person oder im Verhalten des Kandidaten liegenden Grundes beendet und wird p&a hiervon unverzüglich und umfassend schriftlich informiert, wird die p&a die Suche neu beginnen, ohne ein weiteres Honorar zu verlangen. Spesen und Auslagen von Beratern und Kandidaten sind zu erstatten.


Ergänzende Regeln für Verträge im Bereich Training (Seminare)

§18. Zustandekommen des Vertrags/Vertragspartner

a) Die Präsentation der Seminare auf unserer Website (www.philippandassociates.com) oder über unsere Seminarbroschüre stellt kein rechtlich bindendes Vertragsangebot von uns dar, sondern ist lediglich eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, diese Seminare zu buchen. Bucht der Kunde das entsprechende Seminar, gibt er damit ein für ihn bindendes Angebot zum Vertragsschluss ab. Eine Annahme des Angebots durch uns erfolgt schriftlich oder in Textform.

b) Die Annahme erfolgt durch uns binnen 14 Kalendertagen schriftlich oder in Textform.

c) Kommt ein Vertrag zustande, wird dieser mit der philipp& associates, Leitzstr.45, 70469 Stuttgart geschlossen

 


§ 19. Durchführung des Vertrags

a) Nach Zustandekommen des Vertrages haben die gebuchten Seminare grundsätzlich den Inhalt, welchen wir in der Seminarbeschreibung angegeben haben. Wir sind jedoch berechtigt, Abweichungen und Änderungen methodischer, organisatorischer oder inhaltlicher Art durchzuführen, wenn wir diese für notwendig erachten, soweit diese den Nutzen für den Teilnehmer nicht wesentlich verändern. Ebenso sind wir berechtigt, Referenten aus wichtigen Gründen wie Unfall und Krankheit durch Referenten gleicher Qualifikation zu ersetzen.

b) In öffentlichen Seminaren werden die Inhalte stets vorgegeben. Unsere Dozenten planen jedoch Fragen der Teilnehmer ein, soweit dies zeitlich möglich ist. In Individual- und Inhouse-Seminaren werden die Themen jeweils im Vorfeld durch ein Telefongespräch mit unserem Dozenten abgesteckt. Hierbei dienen die öffentlichen Seminare als Grundlage.

c) Sämtliche von uns angebotene Seminare bieten wir garantiert als Individual- und Inhouse-Seminar an, wenn die entsprechende Buchung mindestens 14 Tage vor Beginn erfolgt und durch uns bestätigt wird.


§20. Stornierung, Umbuchung

a) Öffentliche Seminare: Der Teilnehmer bzw. Auftraggeber kann das gebuchte Seminar bis zu 28 Kalendertage vor Beginn kostenfrei stornieren, bei einer späteren Stornierung fällt eine Gebühr in Höhe von 80% des Seminarpreises an. Es kann eine Umbuchung bis zu 14 Kalendertage vor Seminarbeginn kostenfrei eingeleitet werden. Bei jeder weiteren bzw. späteren Umbuchung fällt eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 25% des Seminarpreises an.

b) Individual- und Inhouse Seminare: Sofern kein fester Starttermin (TT.MM.JJJJ) in Auftrag gegeben wurde, kann der Teilnehmer bzw. Auftraggeber das gebuchte Seminar jederzeit kostenfrei stornieren. Wenn nicht anders vereinbart, muss eine Realisierung (samt Umbuchungen) innerhalb von 6 Monaten nach Angebotsbestätigung in Auftrag gegeben werden, da das Angebot sonst seine Gültigkeit verliert. Bei einer Beauftragung mit festem Starttermin (TT.MM.JJJJ) kann eine Umbuchung bis zu 28 Kalendertage vor Seminarbeginn kostenfrei eingeleitet werden. Bei jeder weiteren bzw. späteren Umbuchung fällt eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 25% des Seminarpreises an. Wird ein Seminar mit zuvor festem Starttermin (TT.MM.JJJJ) vom Teilnehmer bzw. Auftraggeber ohne Ausweichtermin storniert, so fällt eine Gebühr in Höhe von 80% des Seminarpreises an.

c) Wird ein Seminar (unabhängig von der Seminarmethode) durch den Teilnehmer bzw. dem Unternehmen während der Durchführung abgebrochen, ohne dass wir oder der Referent dies schuldhaft veranlasst haben, wird die volle Seminargebühr in Rechnung gestellt. Dies gilt auch bei Nichterscheinen zum Seminar (unabhängig von der Seminarmethode) ohne vorherige Stornierung oder Umbuchung.


§21.Seminarort

a) Öffentliche Seminare finden entweder in den Räumen der philipp & associates academy oder in durch uns angemieteten Räumlichkeiten statt, deren Adresse wir dem Teilnehmer mit der Bestätigung zusenden.

b) Individual-Seminare können sowohl in den Räumen der philipp & associates academy oder in durch uns angemietete Räumlichkeiten als auch beim Teilnehmer bzw. Auftraggeber vor Ort durchgeführt werden.

c) Inhouse Seminare finden stets beim Teilnehmer bzw. Auftraggeber vor Ort statt, wobei Laufzeit und Inhalte individuell vereinbart werden. Die Verantwortung zur Schaffung der hierbei benötigten Infrastruktur liegt bei dem Teilnehmer bzw. Auftraggeber.


§22.Zahlung

a) Die Zahlung der Seminargebühr hat innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Rechnung per Überweisung zu erfolgen.


§23.Absage von Veranstaltungen/Verlegung des Veranstaltungsorts

a) Wir behalten uns vor, die Veranstaltung aufgrund zu geringer Nachfrage oder aus sonstigen wichtigen Gründen (z.B. Krankheit oder höhere Gewalt) bis spätestens 5 Werktage vor dem geplanten Veranstaltungstermin abzusagen. Hierbei behalten wir uns das Recht der Terminverschiebung oder kompletten Stornierung des Seminares vor ,ohne zu Ersatz von Reise- und Hotelkosten sowie Arbeitsausfall verpflichtet zu werden. Erfolgt in Folge einer Terminverschiebung dennoch keine Realisierung, so kann der Teilnehmer bzw. Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten. 


§24.Weitere Regelungen

a) Im Teilnahmebetrag enthalten sind ein umfangreiches Seminarskript, Mittagessen, Getränke & Kaffepausen, eine Fotodokumentation und ein philipp & associates academy Teilnahme - Zertifikat. Eventuell benötigte Hotelübernachtungen sind nicht im Teilnahmebetrag enthalten.

b) Wir bieten für einzelne öffentliche Seminare zeitlich befristete Rabattaktionen (Early-Bird-bzw. Mehrbucher-Konditionen an. Die Bedingungen hierzu entnehmen Sie der Broschüre für öffentliche Seminare. Eine Kopplung mehrerer Rabattaktionen ist nicht möglich.


§25. Schlussbestimmungen

a) Änderungen oder Ergänzungen des Auftrages oder dieser Allgemeinen Vertragsbedingungen bedürfen – mit Ausnahme von Auftragserweiterungen gemäss Ziffer 2.c. dieser Bedingungen - zu ihrer Wirksamkeit der Einhaltung der Schriftform. Eine stillschweigende Änderung des Auftrages oder der Allgemeinen Vertragsbedingungen wird ausgeschlossen.

b) Sollte eine Regelung des Auftrages oder dieser Vertragsbedingungen rechtsunwirksam sein oder werden, berührt dies die Rechtswirksamkeit der übrigen Regelungen des Auftrages sowie dieser Vertragsbedingungen nicht. Für diesen Fall ist zwischen den Vertragsparteien eine rechtswirksame Regelung zu vereinbaren, die dem Sinn und Zweck sowie der wirtschaftlichen Zielsetzung der unwirksamen Klausel am nächsten kommt. Entsprechend ist zu verfahren, falls der Auftrag oder diese Vertragsbedingungen eine regelwidrige Lücke aufweisen sollten, die durch eine ergänzende Vertragsauslegung zu schließen ist.