Dumm ist nicht der, der nicht alles weiß, sondern wer glaubt, er würde bereits genug wissen.

Das unterscheidet einen Chef von einer Führungskraft

06. Dezember 2016

 

1.      

Der Chef fordert ausschließlich. 

Leider gibt es heute immer noch eine Vielzahl von Chefs die Ihre Position dazu benutzen, um ihre Mitarbeiter „auszudrücken“ wie eine Zitrone (ausschließlich fordern) und dadurch demotivieren und z.B. für einen höheren Krankenstand sorgen – langfristig, speziell bei einer Marktveränderung nimmt diese Haltung schnell Existenz bedrohende Formen für ein Unternehmen an. 

Die Führungskraft fordert und fördert gleichermaßen

Eine Führungskraft, führt die Mitarbeiter zum gemeinsamen Ziel und weiß daher sehr wohl, wann es angebracht ist zu fordern und wann man die Mitarbeiter fördert damit man erfolgreich das Zielerreicht.  Diese Art zu führen bringt nicht nur den Mitarbeiter in vielerlei Hinsicht weiter, da sie die Motivation des einzelnen fördert und die Leistungsbereitschaft steigert. Genau dies hilft einem Unternehmen Marktveränderungen positiv durchzustehen.

 

2.

Der Chef erteilt Anweisungen und kommandiert 

Die typische Handlungsweise eines Chefs ist hierarchisch: „Ich sage wo es langgeht und Du machst es so“. Diese Haltung mag das ein oder andere Mal angebracht sein aber als Dauerführungsstil führt dies zu Frust am Arbeitsplatz und dem Verlangen nach Veränderung.   

Die Führungskraft stellt viele Fragen und ermutigt    

Die Führungskraft hingegen arbeitet mit Empathie und kennt die Vorteile, die man aus Informationen erhält. Dadurch gelingt es ihr, Mitarbeiter stetig zielgereicht einzusetzen und deren Stärken und Schwächen zu kennen. Weiterhin weiß eine Führungskraft ganz genau wann er/sie die Mitarbeiter ermutigen und unterstützen muss.

 

3.      

Ein Chef der überwacht

Der typische Chef lebt mit dem Irrglauben, dass keiner außer ihm das Projekt, die Abteilung oder das Unternehmen leiten kann. Da er nie zu fördern gelernt hat, mag das zum Teil auch zutreffen.  

 

Eine Führungskraft teilt Verantwortung

Die Führungskraft hingegen hat die Magie der Teilung der Verantwortung erkannt und kann daher nach individuellen Stärken die Verantwortung an die jeweiligen Mitarbeiter verteilen, die durch die größere Handlungsfähigkeit nicht mit einem frustrierenden, Zeit kostenden „Flaschenhals“ zu kämpfen haben.

 

4.        

Ein Chef kritisiert

Eine weitere unschöne aber typische Angewohnheit bei einem Chef ist, dass er das Kritisieren aus dem FF beherrscht. Er arbeitet hierbei nicht mit sachlichen, sondern eher mit persönlichen und emotionalen Argumenten.   

 

Eine Führungskraft gibt Feedback

Konstruktives Feedback ist eine weitere elementare Stärke einer Führungskraft – auf einer sachlichen und typengerechten Art.

 

5.            

Der Chef schüchtert ein

Der Chef arbeitet mit negativer Energie in dem er seine Mitarbeiter bereits vor Anfang eines Projektes auf das Scheitern und deren Konsequenzen hinweist. Dies löst bei den Mitarbeitern nicht wie erhofft besonderen Ehrgeiz aus, sondern fördert die Angst vom Scheitern und lähmt Mitarbeiter in Ihrer Leistungsfähigkeit – denn keiner möchte hinterher als Schuldiger dastehen. 

 

Die Führungskraft inspiriert

Eine Führungskraft kennt die Kraft des positiven Wortes und inspiriert die Mitarbeiter in ihrem Tun. So wird nicht nur die Motivation des einzelnen gestärkt, sondern auch die Leistungskraft erhöht.

 

6.            

Ein Chef verlangt viel bei unklaren Vorgaben

Der Chef „treibt“ seine Leute bis zum Ende an, doch leider vergisst er dabei, dass nur er das Ziel kennt (wenn überhaupt) und somit alle anderen etwas tun, von dem sie nicht wirklich wissen wohin die Reise geht.

 

Eine Führungskraft setzt klare und realistische Ziele

Die Führungskraft von heute kennt nicht nur das Ziel, sondern kennt auch den Weg dahin. Daher setzt die Führungskraft klar definierbare Ziele und sicherlich anspornende aber erreichbare Ziele.

 

7.      

Ein Chef weiß alles besser und hat immer Recht

Auch diese unschöne Verhaltensweise ist an der Tagesordnung bei einem Chef.  Egal was gerade besprochen wird – ein Projekt oder die Sportergebnisse vom Wochenende – der Chef weiß immer alles besser und hat recht.

 

Eine Führungskraft gibt die eigene Fehler und Schwächen zu

Eine Führungskraft arbeitet mit Menschen und erkennt daher nicht nur die Stärken und Schwächen der Mitarbeiter, sondern auch die eigenen. Durch die offene Kommunikation wirkt er menschlich und erreicht eine weitaus höhere Akzeptanz.

 

8.         

Ein Chef verkörpert die Macht

Der Chef zeigt in all seinem Tun, wer der Herr im Hause ist – und scheut nicht davor zurück, dies auch zu demonstrieren in dem er ein klassisches Exempel veranstaltet: Mitarbeiter vor anderen zu maßregeln (um das galantere Wort zu benutzen), gehört für Ihn zur Tagesordnung.

 

Eine Führungskraft verkörpert Werte

Die Führungskraft hingegen lebt die Werte, die jede gute Führungskraft innehaben sollte! 

 

9.         

Ein Chef macht sich zum Maßstab

Der Chefs lässt keine Gelegenheit aus um jedem im Unternehmen zu zeigen, dass er das Maß aller Dinge ist.     

 

Eine Führungskraft versucht Vorbild zu sein

Die Führungskraft dagegen lebt Ihre Position als Vorbild aus und entfacht daher die Kerze eines jeden Mitarbeiters.

 

 

  

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