Dumm ist nicht der, der nicht alles weiß, sondern wer glaubt, er würde bereits genug wissen.

7 wichtige Tipps für empathische Führungskräfte

09. Januar 2017

 

Empathie = Umschrieben wird damit meist die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinversetzen und deren Emotionen verstehen zu können. Sie signalisiert dem Gegenüber: "Ich verstehe dich" - und ist damit entscheidend, um Vertrauen und Sympathien zu gewinnen.

Seien Sie generell offen.

Nur wenn Sie nicht voreingenommen auf andere zugehen, werden Sie eine erfolgsversprechende Beziehung aufbauen können. Sie haben Mitarbeiter, die Sie als schwierig empfinden?  Riskieren Sie einen zweiten Blick und Sie werden positive Eigenschaften erkennen. Doch diese werden Sie nur sehen, wenn Sie nicht an einem vorgefertigten Bild festhalten.

 

Nehmen Sie sich Zeit.

Eine Beziehung zu Mitarbeiter aufzubauen, kostet viel Zeit. Es braucht Zeit, um den Mitarbeiter kennenzulernen. Das funktioniert am besten, wenn Sie die Möglichkeit für einen informellen Austausch nutzen. Das kann ein lockeres Gespräch beim Kaffee, eine gemeinsam verbrachte Mittagspause oder ein Feierabendbier sein.

 

Beobachten Sie aufmerksam.

Nur wer seine Mitmenschen beobachtet, entwickelt auch ein besseres Verständnis für diese. Welche Angewohnheiten haben sie? Wie arbeiten sie? Wer beispielsweise erkennt, dass der Mitarbeiter morgens erst einmal einen Kaffee braucht und in Ruhe seine E-Mails lesen möchte, kann darauf Rücksicht nehmen.

 

Zeigen Sie allgemein Interesse.

Was ist Ihren Mitarbeitern wichtig? Was begeistert sie? Nur wenn Sie sich für Ihre Mitarbeiter interessieren, sind Sie in der Lage leichter eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Denn die meisten Menschen sprechen gerne über Hobbys und über Leidenschaften und Herausforderungen. Auf diese Weise lassen sich Gemeinsamkeiten entdecken, was die Sympathie füreinander steigert.

 

Hinterfragen Sie.

Versuchen Sie zwischen den Zeilen zu lesen. Konflikte entstehen nämlich oftmals dadurch, dass die Äußerung eines Mitmenschen falsch verstanden wurde. Eine Äußerung wirklich zu verstehen, bedeutet auch, zwischen den Zeilen zu lesen. Welches Anliegen steckt hinter dieser Aussage? Eine hilfreiche Methode dies zu tun, ist das 4-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun. Es besagt, dass jede Aussage vier Seiten oder vier verschiedene Ebenen hat, auf denen sie verstanden werden kann.

 

Fühlen Sie mit.

Wer subtil die Gestik und Mimik seines Gegenübers nachahmt, kann sich besser in diesen hineinversetzen. Damit wird eine emotionale Übereinstimmung zwischen zwei Personen geschaffen.

 

Drücken Sie Verständnis aus.

Glaubt man, dass die Führungskraft einen versteht, wird diese einem automatisch sympathisch. Erzählt Ihnen ein Mitarbeiter beispielsweise von einem Ereignis und Sie sagen "Ich kann das sehr gut nachempfinden", entsteht Verbundenheit.

 

Wenn Sie diese Punkte beherrschen ist der Weg zur charismatischen Persönlichkeit nicht mehr weit – nachstehend noch drei Punkte die Sie sofort charismatischer Wirken lassen.

  

Seien sie präsent.

Gemeint ist hier nicht die physische Anwesenheit, sondern die geistige. Nicht wenige Führungskräfte, mit denen man sich unterhält, treiben gedanklich irgendwann ab und sind im Geiste ganz weit weg. Und seien Sie mal ehrlich: Wir alle merken das! Charismatische Führungskräfte dagegen hören immer intensiv zu, sind voll konzentriert und ganz bei der Sache. Ihr Gegenüber fühlt sich dadurch aber nicht nur mehr wertgeschätzt, die Präsenz verleiht Ihnen außerdem eine magische Aura.

 

Bleiben Sie stets souverän.

Es gibt Führungskräfte, die erzählen einem ständig, wie wahnsinnig beschäftigt sie sind, wie gestresst und permanent aktiv. Wirken solche Führungskräfte charismatisch auf Sie? Natürlich nicht. Wer einen in den Bann zieht, ist vielmehr der- oder diejenige, die bei allem Trubel einen klaren Kopf behält und völlige Ruhe ausstrahlt. Starke Worte, feste Stimme, langsame Bewegungen - solche Persönlichkeiten beruhigen uns, geben uns Sicherheit und beweisen, was sie sind: ein Souverän im Wortsinn.

 

Verleihen Sie Größe.

Ein Fehler den Amateure, die charismatischer werden wollen, immer wieder vollführen ist, dass Sie selbst größer wirken möchten und dafür bewundert werden wollen. Der Trick der wahren Charismatiker ist, anderen in ihrem Umfeld das Gefühl zu geben, der Star zu sein. Charisma ist die Kunst, andere zu verzaubern, nicht zu miniaturisieren. Geben Sie anderen das Gefühl, größer werden zu können, bauen Sie die Menschen auf, seien Sie positiv (ohne zu schleimen) - und Sie entwickeln automatisch Anziehungskraft.